Kontroll Analyse
Verglichen mit der Sequenzanalyse ist die Fragmentanalyse
aufwendiger. Bei der Fragmentanalyse muss anders als
bei der Sequenzanalyse die Größe (in bp)
eines DNA-Fragments bestimmt werden. Dies kann in
guter Qualität nur durch die interne Kalibration
mit DNA-Fragmenten bekannter Länge (Size Standard)
erfolgen. Die endgültige Allelbezeichnung erhält
man danach durch Vergleich mit einem weiterem Standard,
der Allelleiter. Allelleitern, Positiv- und Negativkontrollen
werden separiert von den zu typisierenden Proben ausgewertet
und grafisch dargestellt.
Mit verschiedenen, ausgefeilten Routinen kann nun
die Information der Kontrollproben (Allelleiter, Positivkontrolle,
Profile der Labormitarbeiter) zum Allel Calling der
unbekannten Proben verwendet werden. Dabei können
z.B. die Allelleiterpeakpositionen in der Datenbank
automatisch an die tatsächlichen Messwerte angepaßt
werden. Zeitabhängige Verän-derungen der
Messwerte sind über die Differenz erwartet-gemessen
zugänglich. Binweiten und Farben der Bindarstellung
sind konfigurierbar.
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